Goodbye England
Marco says Goodbye to
Nach 141 Tagen im grünen England neigt sich mein Erasmus Semester nun dem Ende entgegen. Hier also noch ein paar Zeilen über das was in den letzten 2 Wochen hier passiert ist. Hauptsächlich war die Zeit von Prüfungen geprägt, was auf der einen Seite heißt das jeder mehr oder weniger dafür gelernt hat, aber auf der anderen Seite auch gut gefeiert hat. Nach meinem Irland Ausflug um den 14.01. hatte ich meine erste Prüfung, Multivariate Data Analysis, am 17.01. Diese fand wie man es sonst nur aus Filmen kennt in der Turnhalle der Uni statt. Dazu hatte man vielleic
ht 15 Reihen a 20 Tische aufgestellt, sodass jeder gut separiert vom anderen war. Das musste schon alles seine Ordnung haben, z.B. musste man vorher den Taschenrechner und das Wörterbuch von der Uni überprüfen lassen, was dann in der Prüfung von den Kontrolleuren gecheckt wurde. Auch die folgenden Prüfungen sollten in für deutsche Verhältnisse relativ ungewöhnlichen Lokationen stattfinden. Eine der vielleicht kuriosesten davon ist die Sporthalle des Sheffield Wednesday Football Clubs. Nachdem die Prüfung ganz gut gemeistert war, standen dann am 23.01. Classical Control, am 01.02. Stochastic Processes und am 02.02. Corporate Finance an. Ich bin mal gespannt was da rauskommt. Im Unterschied zu den deutschen Prüfungen war hier immer viel Taschenrechner rechnen nötig um die Matheaufgaben zu lösen. Auch hatte man in jeder Klausur die Möglichkeit aus verschiedenen Aufgaben zu wählen, was einen dazu verführt auf Lücke zu lernen und man dann in der Klausur feststellt, dass man trotz der Aufgabenwahl nicht zu viele Lücken haben sollte.
Da ich erst heute zurückfliege, hatte ich zum Glück am Samstag noch etwas Zeit einen letzten Spaziergang durch Sheffield zu machen und habe die Zeit genutzt um den lang vorgenommenen Besuch der Galerie der Stadt auszuführen. Hier konnte man hauptsächlich moderne Kunstwer
ke von englischen Künstlern bewundern, wie z.B. eine Serie von Weihnachtskarten, auf denen der englische Theaterfotograf Agnus McBean in einer Fotomontage, verkleinert dargestellt hat, wie er zusammen mit Puppen in einem Puppenhaus Tee trinkt. Bei wunderschönem Frühlingswetter habe auch ich mich künstlerisch gezeigt und meine letzten Eindrücke in festgehalten.
ontrolle wo man streng darauf hat, dass jeder nur ein Handgepäckstück hat. Ich hatte jedoch einen kleinen Koffer Laptop und Kamera. Nachdem ich mit meinem Koffer schon bis zur anderen Seite der Gepäckkontrolle durchgebracht hatte, wurde ich dann doch noch zurück gebeten. Mein Handgepäck wäre etwas zu groß und ich hätte ja auch 3 Taschen und nicht nur eine. Schade, so nah vor dem Ziel und ich musste zum Anfang zurück. Dort wollte man zunächst 62,50GBP für das zusätzliche Gepäckstück. Recht viel wenn man bedenkt, dass man dafür schon 3 Flüge Manchester – Dublin buchen kann. Nach einer kleinen Diät für meinen Koffer konnte ich das dann auf unvermeidliche 34,50GBP reduzieren. Also bezahlte ich an der Kasse und erhielt als letzter meinen zweiten Gepäckaufkleber auf meinem Reisepass. Naja, immerhin bin ich gut in Berlin angekommen und das Gepäck musste ja irgendwie mit. Das war also die letzte gute Story meines Englandaufenthaltes.
Ich hoffe dass es Spaß gemacht hat, meine Geschichte zu verfolgen und ihr über das ein oder andere der beeindruckenden Bilder meiner Galerie staunen konntet. Ich denke, dass ich mit meinen Geschichten nicht nur zeigen konnte, dass es mich noch gibt, sondern euch auch ein meinen Eindrücken von England teilhaben lassen konnte. Auch freue ich mich über das zahlreiche Interesse an meinen Geschichten, das ich seitdem Tobias mir gezeigt hat, wie ich den Blogcounter auf meiner Seite installiere, selbst mitverfolgen konnte. (Seitdem gab es auch einen inoffiziellen Wettkampf, darüber wer mehr Besucher auf seiner Seite hat.)
Auch wenn es, wegen all den schönen Momente, den Erinnerungen, den neu gewonnen Freunden und den vielen Eindrücken traurig ist, England zu verlassen, freu ich mich wieder in Deutschland zu sein.
Marco says Hello to
ightseeing beginnen. Das erste und zugleich auch letzte, was an dem angebrochenen Tag noch machbar war, war der Besuch der Bibliothek des Trinity Colleges. Dort waren das Book of Kells und der Long Room, eine 65 Meter lange und 10 Meter hohe Bibliothekshalle, zu besichtigen. Nach einem kleinen Spaziergang und einem Besuch der Temple Bar, dem wohl berühmtesten Pub Dublins, nach welchem die ganze, südlich der Liffey gelegene Gegend benannt ist, kehrte ich zurück zur Jugendherberge. Dort lernte ich schnell zwei Südafrikaner und 5 Schweden kennen. Außerdem waren in meinem Zimmer noch 2 Franzosen und 2 Spanier untergebracht. Somit stand am Freitag noch ein lustiger internationaler Abend an.
ließlich nach leichter Desorientierung zum Castle of Dublin und dann zum Höhepunkt des Tages, dem Besuch der Guinness Brauerei. Nachdem man sich Etage für Etage, von der Geschichte des Guinness über die Zutaten, der Braukunst, des Transports und der Vermarktung des Guinness, vom Erdgeschoss ins 5. Obergeschoss gearbeitet hatte, konnte man am Ende der Tour in der Sky-Bar ein frisch gebrautes Guinness, mit einem herrlichen Blick über ganz Dublin, genießen. Auf dem Rückweg schlenderte ich noch durch Dublins Einkaufspassage, bevor zurück im Hostel gemeinsam den französischen und spanischen Zimmerkollegen zu Abend aß. Da wurde auch der weite
re Verlauf des Abends geplant, woraufhin es mit den beiden Katalanen in einen Pub ging, um das Spiel FC Barcelona gegen Espanyol FC zu sehen.
gar kein Museum gibt, konnte ich alles nur von außen festhalten. Also war ich am Hafen, der Titanic Werft, wo man wie gesagt mit einem Museum und etwas Werbung bestimmt Tausende von Menschen in das sonst etwas triste Belfast ziehen könnte. Vorbei an der überdimensionerten City Hall, der Queens University, dem Botanischen Garten zusammen mit dem Ulster Museum ging es zur Shankill Road, einer Ausfallstraße ins Arbeitergebiet Shankill, wo mit vielen Wan
dmalereien an die Opfer der Terroranschläge und Kämpfe in Belfast erinnert werden soll.
leicht 16m² verdoppelt. Es erhöht den Lebensstandard schon sehr, wenn man sich nicht immer mit dem Kopf am Hochbett anschlägt oder man sich
hatte relativ positiv war. Bis jetzt. Nun langsam kann auch ich mich davon überzeugen, dass es seinem Ruf gerecht wird. Nach einer nunmehr 5 Tage anhaltenden Regen und Wind Kombination, lässt sich zurzeit wirklich nur schwerlich etwas Schönes am Wetter finden. Auch wenn man sich gespannt den Wetterbericht der nächsten Tage anschaut, wird man nicht unbedingt aufgemuntert: 3 von 5 Tagen Regen und Wind bei 30 km/h. Da fällt es den Nichtengländern wirklich schwer einen Schritt vor die Tür zu machen. Also bleibt man lieber zu Haus, macht ein paar hübsche Fotos um den neuen Ausblick zusammen mit dem schlechten Wetter festzuhalten und hofft auf Besserung.
tgefunden hat.
Stadion hinein. Wir kamen sogar bis auf die Tribüne und konnten einen Blick auf das Spielfeld werfen, bevor uns auf dem Rückweg die Wachen abfingen und uns völlig überrascht gefragt haben, wie wir es da hineingeschafft haben, worauf die einfache Antwort war: Die Tür war offen. Nachdem sie uns da rausgeworfen hatten, machten wir uns nach dem Dinner beim Italiener auf zum Feuerwerk, was an der Themse stattfand. Wir schauten es uns vom Trafalgar Square an, wo ein Großteil von den davorstehenden Häusern verdeckt wurde. Da das Feuerwerk so gewaltig war, dass der ganze Himmel kurzzeitig hell erleuchtet war, war es trotzdem ein großartiges Erlebnis und das Highlight eines langen Tages.
unsere sightseeing Tour, die auf Grund des Regens viele Museen mit einschloss. Zuerst ging es auf den Piazza del Duomo, wo ich es wiedermal nicht lassen konnte ein Panoramabild von der Kulisse zu machen. Daraufhin schauten wir uns den Mailänder Dom von innen an und ich hoffe man bekommt von den Bildern einen Eindruck wie groß die 4. größte Kirche der Welt ist.
ren, aber auch der zugehörigen Grabschmuck, die Sarkophage, sowie Papyrusschriften waren sehr sehenswert.
bleiben durfte, verbrachte ich meinen Samstag Nachmittag im malerischen Bergamo. Bergamo, in 15min mit dem Bus vom Flughafen zu errreichen, hat eine wunderschöne, auf einen Hügel gelegene Altstadt mit vielen engen Gassen und überraschend vielen Konditoreien, die alle italienische Weihnachtsgebäcke im Schaufenster ausstellten. Bei meinem Spaziergang durch Altbergamo setzte wieder der Regen ein, weshalb ich das Modern and Contemporary Arts Museum in Bergamo besuchte. Ich muss jedoch sagen, es lohnt sich auf jeden Fall auch wenn es nicht regnet da hinzugehen. Es fand gerade eine Ausstellung von Jesus Raphael Soto und Mungo Thomson statt. Wie im Bild zu sehen, war e
in Ausstellungsstück ein raumfüllender Würfel, mit an der Oberseite befestigten blauen Seilen,
getrocknete Früchte sowie Schokolade und Karamel. Nach etwas Chrismas shopping ging ließ ich es mir in einem Café bei einem Cocktail, natürlich mit italienischem Amaretto gut gehen.
n David und ich mit ein paar Freunden von einer Society beim Laser Quest. Das ist so etwas wie Paintball, halt nur ohne Farbe und stattdessen mit Lasertreffererkennung. Da ich vorher noch nie bei so einer Sache dabei war, war es trotz unserer (Team blau) doppelten Niederlage eine überraschend aufregende und starke Sache. Ich hätt auch wirklich nicht gedacht, dass es soviel Spaß machen kann. Schon allein sich in dem sehr verwinkelt umgebauten Haus zurecht zu finden war ein Spaß, der noch durch eingeschränkte Sicht aus einer Nebelkanone vergrößert wurde. Nach 2 Spielen waren wir dann auch recht fertig und da wir noch 35min in ziemlicher Kälte nach Hause laufen mussten, hab ich den Rest des Abends verschlafen.
ht zu Hause war.
bildete der Besuch des Manchester Weihnachtsmarkts den Wochenhöhepunkt und wieder einmal gab es eine Menge komischer Sachen zu beobachten. Zum Beispiel: Obwohl es sich europäischer Weihnachtsmarkt nannte waren ¾ aller Stände deutsch. Man konnte von der Thüringer Rostbratwurst, über
Dresdner Christstollen, Frankfurter Würstchen, Nürnberger Glühwein bis hin zu Spreewaldgurken alles kaufen, was in irgendeiner Ecke von Deutschland typisch ist. Also haben David und ich sich erstmal einen Glühwein zum aufwärmen gegönnt, von einem Magdeburger Glühweinstand. Man muss sagen, Glühwein so wie man ihn aus Deutschland kennt schmeckt anders, aber immerhin hat er gewärmt. Nachdem wir den ersten und größten, der 5 Weihnachtsmärkte abgelaufen hatten und alle deutschen, aber auch europäischen kulinarischen Weihnachtsspezialitäten, wie belgische Schokolade oder was es hier recht häufig gibt geröstete Esskastanien, angeschaut hatten, ging es weiter zum handwerklichen Weihna
chtsmarkt. An dessen Ende das Manchester Wheel steht, ein Riesenrad, vielleicht in der Größe des Dresdener Riesenrades. Hier gibt’s ein paar Ausblicke von oben zu sehen.
ch kein Semesterticket wie an vielen deutschen Unis gibt, fährt hier kaum ein Student mit dem Bus. Deswegen bilden sich früh um 9 zur Studenten rush hour auch schon mal Schlangen auf den Fußwegen die zur Uni führen. Ist ja ne ganz einfache Rechnung. Sagen wir 20000 Student gibt an der Uni davon wollen vielleicht 5000 zur 1. Stunde gehen. Sagen wir mal hier gibt’s 5 Hauptrichtungen aus denen man zur Uni kommen kann. Dann sind das immer noch vielleicht 1000 Leute diesen Fußweg innerhalb einer viertel Stunde überqueren. Also 66 pro Minute oder bei 5 km/h, 66 Leute auf 83 Metern, also ungefähr alle 1,25m eine Person, allein auf unserem Fußweg. Jetzt stelle man sich vor man würde die Rechnung rückwärts vollziehen, was würde man da erhalten? Richtig: Die Anzahl der Studenten an der Uni hier. Genug dazu, das war nur mal ein kleines Gedankenspiel. Ich danke jedem der bis hierhin gekommen ist ohne einzuschlafen. 
Hier also ein paar Fotos des höchsten universitären PC Pools Europas.
Nach dem Einchecken im Hotel ging es auf eine kleine Entdeckungstour durch Nizza bei Nacht. Nach einem Spaziergang entlang der Strandpromenade und einem Test der Wassertemperatur, die noch recht angenehm war, kehrten wir dann in einem Cafe auf ein Weinchen ein.
ten wir dann unterirdischen Bahnhof von Monte Carlo. Wenn man sich da eine Weile aufhält, versteht man schnell warum der Bahnhof im Berg ist und warum Monaco ein Land mit einer der höchsten Bevölkerungsdichten ist. Wenn man schon mal in Monaco ist, ist natürlich die Besichtigung der Formel 1 Rennstrecke eines der Top Sehenswürdigkeiten. Wenn man im Fernsehen Formel 1 schaut kommt einem der Hafen, die Straßen, … recht groß vor, jedenfalls hätt ich mir die Straßen breiter und die Streckenführung
länger vorgestellt. Umso erstaunlicher ist es, sich vorzustellen wie Schumacher, Alonso und Co durch die engen Straßen mit über 200 km/h fahren. Den Sonnenuntergang bestaunten wir dann auf dem Palais du Prince, dem erhöht gelegenen Palast der königlichen Familie. Hier entstanden auch die wohl beeindruckensten Bilder des ganzen Wochenendes. Entlang der Kathedrale von Monaco und dem ozeanographischen Museums ging es dann zurück zum Hafen, der von den Fahrgeschäften des dortigen Rummels hell beleuchtet wurde.
Nach einer kleinen Stärkung näherte sich dann der Höhepunkt des Tages, der Besuch des Casino von Monaco. Nochmal schnell etwas Geld abgehoben und schon konnte es losgehen. Leider darf man im Casino nicht fotografieren, da sich die 10€ Eintritt schon lohnen würden um nur die prunkvolle Innenausstattung zu sehen. Aber wenn man schon einmal da ist, muss man natürlich auch mal zocken. Also beobachteten wir zunächst das Spielgeschehen um den Wert der einzelnen Jetons herauszufinden. Schließlich trauten wir uns mit einem im Vergleich zu den italienischen Spielern, die 500€ Bündeln gegen Jetons einlösten, lächerlichen Einsatz an den Tisch. Es lief auch recht positiv, so dass wir beide einen kleinen Gewinn mitnehmen konnten.
Nach einem weiteren Crepe im Hafen ging es dann zurück nach Nizza, wo uns die Spielsucht noch einmal gepackt und wieder ins Casino gezogen hat. Leider liefs diesmal nicht ganz so für mich, so dass ich die Gewinne von Monaco nach Frankreich gebracht hab. Aber immerhin hats noch für die Heimreise gereicht. ;-)
großes Anwesen, welches die Besitzer Familie zur Besichtigung freigibt. Im Garten, oder besser Schlosspark, sind zahlreiche Skulpturen von mehr oder weniger bekannten Künstlern zu s
ehen. Ich lasse ab nun einfach mal die Bilder für sich sprechen.
em kleinen Umweg, hatten wir dann nach Einbruch der Dunkelheit Cardiff erreicht. Die Suche der Unterkunft gestaltete sich diesmal besonders schwierig, da erstens alle Straßen walisische Namen hatten, was absolut nichts mit Englisch zu tun hat, und uns dann auch noch ne Falle gestellt wurde. Irgendwo in Cardiff gibt’s eine Cyncoed Avenue, die aber nicht mit der Cyn-coed Avenue, die senkrecht zu ersteren liegt, zu verwechseln ist. Denkt man nun man befindet sich auf der Cyncoed Ave, wobei man sich auf der Cyn-coed Ave befindet und biegt links ab, sieht man links plötzlich die Cyncoed Ave an sich vorbeiziehen. Da kommt natürlich sofort die Frage auf: Wo ist man denn nun? Nachdem wir diese tricky Falle registriert und uns neu eingenordet hatten, ging es dann ziemlich straight. Am Samstag ging es dann wieder in Castle. Man kann nun langsam Analogien in den S
tädtereisen finden. Anreise, Besuch des Castles, Spaziergang durch die Stadt und Abreise zur nächsten sehenswerten Stadt. Naja das ist eigentlich etwas schade, aber mag daran liegen, das man halt an einem Tag nicht so sehr viel anschauen kann. Also es gab sonst auch nichts so Außergewöhnliches mehr in Cardiff. Nach einer Durchquerung der walisischen Highlands bin ich dann schließlich Samstagabend von Birmingham mit dem Zug nach Sheffield zurück gefahren. Mit mir im Zug fuhr eine Sheffield Wednesday Fangemeinde und wie das so nach einem verlorenen Spiel ist, ist auch Alkohol dabei. Ich muss sagen das ist eigentlich das erste Mal, dass ich mit Nicht-Studenten, abgesehen von Verkäufern oder Professoren, über auch relativ ernste Themen geredet habe. Die waren nicht so von England überzeugt, da ihrer Meinung die Steuern viel zu hoch seien. Das kann ich verstehen, das bei einem Preis von 6GBP = 9EUR für eine Schachtel Zigaretten und 8-10GBP für ne einfache Flasche Wodka oder Rum, von ihren 200GBP im Monat nicht mehr viel übrig bleibt. Noch dazu wenn man hier ein Auto benötigt, das mit allem bestimmt auch nicht billiger als in Deutschland wäre. Er meinte sogar, wenn er könnte würde er am liebsten nach Neuseeland auswandern. Naja. War auf jeden Fall mal ganz interessant mit ein paar Ur-Sheffieldern zureden. In Sheffield angekommen, gab es dann einen Stimmungswechsel von depressiv auf total in Partylaune. Da dieser Samstag jener vor Halloween war, konnte ich auf dem Weg vom Bahnhof nach Hause von Teufeln, Bienen, über Geister und Ottonormal-Bürger alles betrachten, was mir auf dem Weg angetrunken entgegen kam.
kleine Stadt an der Ostküste von England ist, wo es sich gelohnt hätte auch länger zu verweilen. Da wir jedoch für diese Nacht schon eine Unterkunft in Newcastle gebucht hatten, was mit dem Auto noch 2 einhalb Stunden entfernt war und wir am Freitag noch die Whitby Abbey unweit von Scarborough anschauen wollten, waren wir etwas unter „Zeitdruck“. Angekommen in Whitby dämmerte es schon und der Einlaß zur Abbey hatte schon geschlossen. Weshalb wir wieder nur ein paar Fotos von draußen machen konnten. Nach weiteren anderthalb Stunden Fahrt und eingen unnützen Meilen, die wir der Dunkelheit wegen zu weit gefahren sind, erreichten wir gegen 9 schließlich unsere Unterkunft wo wir schon erwartet wurden.
Nachdem wir eine weitere Stunde mit der Suche unserer Unterkunft beschäftigten, konnten wir dann endlich zum sightseeing übergehen. Ich muss sagen, dass Edinburgh wirklich eine sehr schöne Stadt ist. In recht hügeligem Gebiet gelegen, mit vielen schmalen Gassen und einer mittelalterlichen Altstadt sowie einer Georgianischen Neustadt ist Edinburgh reich an Sehenswertem. Deshalb ist es schade, dass wir nur einen Tag in Edinburgh geblieben sind. Wir besichtigten zuerst das Edinburgh Castle und die sich darin befindlichen schottischen Kronjuwelen. Das war auf jeden Fall (oder wie ein Engländer sagen würde definitly) die
10,50 GBP wert. Danach ging es zurück zu unserer Zimmervermietung um den Schlüssel abzuholen, den es beim ersten Versuch noch nicht gab. Zurück in der Innenstadt ließen wir den Abend in einer der zahlreichen Pizzeerien ausklingen.
obligatorischen Suche des Hotels, was diesmal recht schnell von Statten ging, wir waren ja schließlich schon geübt darin, konnten wir noch einen Spaziergang durch die Innenstadt machen, wovon hier ein paar Fotos zu sehen sind.
nicht sofort die magische Illusion nimmt. Kommt man nämlich, wie wir, von der anderen Seite ist es fairly obvious, dass es nichts mit einem starken Magnetfeld zu tun hat, wie der Name vielleicht andeutet, sondern einzig eine optische Täuschung ist, die wie gesagt nicht so richtig wirkt, wenn man den Brae von Maybole anfährt, da man den angeblichen Berg mit dem Horizont des dahinterliegenden Meeres vergleichen
kann und feststellt, dass es doch ein fallendes und kein steigendes Stück Straße ist. Wenn man ein bisschen Englisch lesen kann, dann stellt man fest, dass diese Beobachtung auch auf der an der Straße liegenden Informationstafel festgehalten ist. Nach diesem physikalischen Wunder ging es dann direkt zurück nach Sheffield, wo ich am Abend noch einen Spanisch Kurs hatte. Das Wochenende haben wir also bis auf die letzte Stunde voll ausgenutzt. In der Gallerie findet man unter Schottland diesmal auch eine zahlreiche, aber doch kleine Auswahl der 275 Bilder die während der drei Tage entstanden sind.